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Omega-3 und die Frau

Klimakterium

 

Die Wechseljahre (Klimakterium) sind eine natürliche Erscheinung im Zusammenhang mit dem Ende der Gebärfähigkeit und der letzten Menstruationsblutung (Menopause) der Frau.

 

Physiologisch entspricht dies dem Ende der Bildung der Fortpflanzungshormone bei der Frau: Östrogene und Progesteron (Gelbkörperhormon).

 

Doch das Klimakterium tritt nicht plötzlich von einem Tag zum nächsten ein. Ab einem Alter von ungefähr 45 Jahren können erste Anzeichen auftreten: die Monatsblutungen werden unregelmäßig und es treten Hitzewallungen auf.

 

Diese hormonellen Störungen führen zum Auftreten von deutlichen medizinischen Beschwerden (Herz-Kreislauf-Krankheiten und Osteoporose) sowie Begleiterscheinungen wie den sogenannten klimakterischen Störungen (Hitzewallungen, Vaginalprobleme, Schlafstörungen, Stimmungsschwankungen, Müdigkeit...)

 

Nicht alle Frauen erleben die Wechseljahre auf dieselbe Weise, aber bei über 75% der Frauen (Quelle: AFEM) sind Hitzewallungen das Hauptsymptom der Wechseljahre und die unangenehmste Erscheinung.

 

Hitzewallungen können durchaus erträglich und selten sein, oder im Gegenteil sehr ausgeprägt und bis zu 20-mal am Tag auftreten. Ein plötzliches Hitzegefühl durchläuft Gesicht, Hals, Kopfhaut oder sogar den ganzen Körper und dauert im Allgemeinen 1 bis 2 Minuten lang an, ohne dass die Frau unmittelbar etwas dagegen tun kann... Es kann zu heftiger Rötung der Haut und einem Schweißausbruch kommen. Solche Hitzewallungen treten im Allgemeinen mehrere Jahre lang auf und können jederzeit eintreten, weshalb sie eine sehr unangenehme Erscheinung sind.

 

Hitzewallungen sind manchmal von nächtlichen Schweißausbrüchen begleitet, die besonders lästig sind.

 

Woher kommen diese Hitzewallungen?

 

Infolge des Nachlassens der Östrogenproduktion durch die Eierstöcke wird das Wärmeregulierungssystem des Körpers gestört. Vermutlich kommt es dadurch zu einer Störung der Austauschprozesse zwischen dem Hypothalamus (der die Körpertemperatur reguliert) und gewissen Neuromediatoren wie Serotonin und Noradrenalin.

 

isodisnatura arbeitete mit der medizinischen Fakultät der Universität Laval in Québec/Kanada an einer klinischen Studie zur Messung der Wirksamkeit von OM3menopause bei der Behandlung von Hitzewallungen bei der Frau in den Wechseljahren.

 

Diese revolutionäre Studie ermöglichte es zum ersten Mal, den Nutzen von EPA für die Senkung von Hitzewallungen zu bestätigen. In der Tat erlaubt es EPA über seine Wirkung auf die Synthese der emotionalen Neurotransmitter, eine Normalisierung des Wärmeregulierungsprozesses zu erreichen.

 

Die Wirksamkeit von OM3menopause wurde in einer klinischen Studie mit 91 Frauen nachgewiesen (randomisierte Doppelblindstudie mit Placebo-Vergleich), denn diese innovative Formel ermöglicht eine Senkung der Hitzewallungen um 55% nach 8 Kurwochen.

 

Titel der Studie: Lucas M. et al. ‘Ethyl-eicosapentaenoic acid for the treatment of psychological distress and depressive symptoms in middle-aged women: a double-blind, placebo-controlled, randomized clinical trial' Am J Clin Nutr 2009; 89:641–651

 

Zum ersten Mal bietet Ihnen isodisnatura ein Produkt ohne Hormone und ohne Soja, das Ihnen hilft, Hitzewallungen zu senken: lesen Sie das Produktdatenblatt OM3menopause.

 

Hinzu kommt, dass in den Wechseljahren der natürliche Schutz durch die Östrogene abnimmt: der Cholesterin- und die Triglyceridenspiegel im Blut steigt, das Herz-Kreislauf-Risiko nimmt zu. Aus einer jüngeren Studie (Nagourney et al, 2004) geht hervor, dass depressive Symptome, auch wenn sie nur in geringem Umfang auftreten, die Frau in der Postmenopause einem erhöhten Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen aussetzen. Die Zufuhr von mehrfach ungesättigten Fettsäuren ermöglicht es, dieses Herz-Kreislauf-Risiko zu senken.

 

Schließlich treten während der Wechseljahre bei 10 bis 40% der Frauen depressive Symptome auf (Avis, Brambilla et al. 1994; Burt, Altshuler et al. 1998; Dennerstein, Dudley et al. 2000).

 

Schwangerschaft und Stillzeit

 

Es ist bekannt, dass Omega-3-Fettsäuren für die Entwicklung des Nervensystems des Fötus und des Säuglings von entscheidender Bedeutung sind und dass Frauen, die während der Schwangerschaft nur unzureichend mit Omega-3-Fettsäuren versorgt wurden, ein größeres Risiko haben, nach der Schwangerschaft eine Depression zu erleiden.

Zwei dänische Untersuchungen zeigen, dass Frauen, deren Omega-3-Zufuhr über die Nahrung im letzten Schwangerschaftsquartal hoch ist, Kinder mit gesünderen Geburtsgewichten zur Welt bringen und weniger häufig eine Frühgeburt haben. Ein Expertenkomitee um die amerikanische Ernährungswissenschaftlerin und Spezialistin für Omega-3-Fettsäuren Artemis Simopoulos gab die Empfehlung heraus, dass schwangere Frauen während der letzten drei Schwangerschaftsmonate, sowie während der Stillzeit 300 mg Omega-3-Fettsäuren pro Tag zu sich nehmen, um eine ausreichende Versorgung des Säuglings zu gewährleisten und die Reserven der Mutter zu ersetzen.

 

Aufgrund ihrer positiven Wirkungen auf die Gesundheit insgesamt ist eine angemessene Zufuhr an Omega-3-Fettsäuren während der Schwangerschaft besonders wichtig (Freeman MP et al, 2004), um zahlreichen Komplikationen für Mutter und Kind vorzubeugen.

 

Der Anteil der Fettsäuren am Fruchtwasser und an der Muttermilch hängt stark von der Ernährung der Mutter ab. Eine schwangere Frau nutzt ihre eigenen Omega-3-Reserven, doch es ist nicht sicher, dass diese immer ausreichend sind, denn die Reserven an mehrfach ungesättigten Fettsäuren werden lange vor einer Schwangerschaft aufgebaut: sie hängen deshalb von der Lebensweise der zukünftigen Mutter ab. Deshalb wird empfohlen, auf eine ausreichende Omega-3-Aufnahme zu achten, sobald Sie eine Schwangerschaft in Erwägung ziehen oder wenn Sie bereits schwanger sind.

 

Die Omega-3 der Mutter werden während der Schwangerschaft an den Fetus weitergegeben, weshalb für sie die Gefahr einer Unterversorgung entsteht (Min Y et al, 2000). In mehreren Studien wurde festgestellt, dass bei Schwangeren mit einem hohen Fischverzehr oder einer Omega-3-Supplementierung weniger Komplikationen auftraten, als bei den Vergleichsgruppen: die Omega-3-Aufnahmen scheinen gegen das Risiko einer Frühgeburt und Präeklampsie (hypertensive Erkrankung in der Schwangerschaft) (Williams MA et al, 1995) sowie gegen Hirnparalyse (Petridou et al, 1998) zu schützen.

 

Darüber hinaus ist der Hinweis wichtig, dass in einer Studie nachgewiesen wurde, dass weder für den Fetus noch für den Verlauf der Schwangerschaft und der Geburt unerwünschte Nebenwirkungen auftraten (Olsen SF et al, 1992), wenn während der Schwangerschaft Omega-3 eingenommen wurden.
Die Fettsäure DHA spielt eine entscheidende Rolle für eine problemlose Schwangerschaft; sie ist wesentlich für das Wachstum und die Entwicklung des Gehirns des Feten.

 

DHA (Docosahexaensäure) wirkt auf das Sehvermögen (insbesondere auf die Netzhaut), die neuronalen (kognitiven) Funktionen und die chemischen Botenstoffe des Gehirns (Holman RT et al, 1991).
Die Omega-3-Fettsäuren werden auch mit einer Vorbeugung gegen Übergewicht und arteriellen Hochdruck bei Kindern, deren Mütter die höchste Aufnahme aufweisen, in Verbindung gebracht. Im Alter von 15 Monaten weisen die Kinder dieser Frauen auch eine bessere psychomotorische Entwicklung als die anderen auf.

 

Menstruation

 

In einer dänischen Studie hatten Frauen, die Nahrungsmittelergänzungen auf Omega-3-Grundlage (in Verbindung mit Vitamin B12 per os) erhielten, weniger schmerzhafte Menstruationszyklen (Deutch 1995; Deutch, Jorgensen et al. 2000).