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Lebensmittelallergien verstärken Ängste und Einsamkeit bei Kindern

Auf einem Kongress der European Academy of Allergy and Clinical Immunology (EAACI) wurde eine Studie vorgestellt, in der auf die Schwierigkeiten im Lebensalltag von allergischen Kindern hingewiesen wird. Die Probleme, mit denen sie im Alltag fertig werden müssen, sind für sie eine permanente Quelle von Ängsten und Einsamkeit und senken ihre Lebensqualität.


Die Forscher der italienischen Universität Padua beobachteten 107 Kinder mit Lebensmittelallergien, um ihre Lebensweise zu bestimmen.


Eingeschränkte Lebensqualität :


•23 % der Kinder mit Allergien würden gerne auch andere Lebensmittel ausprobieren, um sich abwechslungsreicher zu ernähren,


•10% der Kinder mit Allergien haben aus Furcht vor einem anaphylaktischen Schock jede sportliche Betätigung eingestellt,


•17% von ihnen gehen nie zu einer Party oder einem Picknick mit Freunden, unabhängig vom Alter,


•24% geben an, sie seien gezwungen, ihre eigenen Lebensmittel mitzunehmen.


„Lebensmittelallergische Kinder haben Angst, krank zu werden, und sie haben allgemein ein höheres Angstniveau bezüglich der Lebensmittel als diabetische Kinder. Dieses Leben in einem konstanten Alarmzustand hat Auswirkungen auf die Entwicklung und das Wohlergehen der allergischen Kinder“, betont die Autorin dieser Studie, Professorin Maria Antonella Muraro.

Quelle :

European Academy of Allergy and Clinical Immunology (EAACI)


Quelle: La Nutrition.fr

Emmanuelle Lami – Mittwoch, 23. Februar 2011


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