Omega-3-Mangel während der Schwangerschaft ist schlecht für das Gemüt des Kindes!
Französische und spanische Forscher machten eine Entdeckung, die den Zusammenhang zwischen einer Omega-3-armen Ernährung und psychischer Niedergeschlagenheit und insbesondere Depression erklären könnte.
Diesen Erkenntnissen zufolge dürfte ein Defizit an Omega-3 während der Schwangerschaft die Entwicklung des Gehirns des Kindes bereits in der Gebärmutter stören.
Die Autoren dieser Studie testeten die Wirkung einer Ernährungsweise mit wenig Omega-3 auf das Gehirn des Kindes. Sie gaben zwei Mäusegruppen während der Tragezeit eine Omega-3-arme bzw. -reiche Ernährung und analysierten dann die Gehirnaktivität der jungen Mäuse.
Ein Mangel an Omega-3 scheint das Funktionieren gewisser Regionen des Gehirns, die an Vorgängen wie Belohnung, Motivierung und emotionaler Ausgleich beteiligt sind (vor allem der präfrontale Cortex und der Nucleus accumbens im Vorderhin), zu beeinträchtigen.
In diesen Regionen funktionieren dann die Rezeptoren, die für die Weiterleitung der Information über die Nervenleitungen notwendig sind, nicht mehr, was ein depressives Verhalten zur Folge hat.
Quelle: La nutrition.fr:
Mathieu Lafourcade, Thomas Larrieu, Susana Mato, Anais Duffaud, Marja Sepers, Isabelle Matias, Veronique De Smedt-Peyrusse, Virginie F Labrousse, Lionel Bretillon, Carlos Matute, Rafael Rodríguez-Puertas, Sophie Layé, Olivier J Manzoni ; Nutritional omega-3 deficiency abolishes endocannabinoid-mediated neuronal functions. Nature Neuroscience (2011), doi:10.1038/nn.2736
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